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Ausfallsichere, skalierbare und sichere Hosting-Lösung von maxcluster zu gewinnen!
Mit einer spannenden Aktion möchte ich in den Februar starten. Der Anbieter maxcluster stellt zwei Produkte für eine Laufzeit von 6 Monaten zur Verfügung mit einem Gesamtwert von über 2300€!
Was gibt es genau zu gewinnen?
- Application Cluster mit einer Konfiguration von 6 CPUs, 8 GB RAM, 200 GB HDD, 20 GB Netzwerk-Storage und 500 GB Traffic
- Failover Cluster mit einer Konfiguration von 2 CPUs, 4 GB RAM, 100 GB HDD , 10 GB Netzwerk-Storage und 500 GB Traffic
Wie kann man einen Cluster gewinnen?
Beschreibe kurz in 2-3 Sätzen hier im Blog als Kommentar welches Projekt auf dem Cluster betrieben werden soll. Den Zuschlag bekommt das Projekt welches am faszinierendsten und interessantesten wirkt. Die Aktion läuft bis nächsten Dienstag Abend 23:59 (07.02.2012). Der Cluster kann gern von Start-Ups, Unternehmen oder privat genutzt werden.
Vier Wochen nach der Vergabe würde ich mich über einen kurzen Erfahrungsbericht hier im Blog freuen, und maxcluster freut sich natürlich auch sehr über Verbesserungensvorschläge und Feedback aller Art.
Die maxcluster GmbH stellt ausfallsichere, skalierbare und sichere virtuelle Cluster zur Verfügung. Die Infrastruktur wurde für Unternehmen mit anspruchsvollen Internetseiten und Anwendungen konzipiert und ist in Frankfurt beheimatet. Bereits ab einer monatlichen Gebühr von 59 Euro steht eine komplette Infrastruktur mit ausfallsicheren Servern, redundanten Storage, externer Firewall, täglichen Backups und Monitoring zur Verfügung, die sofort einsatzbereit ist. Neben vielen anderen Kunden und Projekten wird auch das Paderborner Peer Instruction Projekt unterstützt.
Ich wünsche viel Erfolg bei dem Gewinnspiel! Vielen Dank an maxcluster für die Aktion!
Letzte Aktion in 2011: Server via IPv6 verfügbar machen
So, damit es nicht heißt mein Blog wäre in 2011 nicht via IPv6 erreichbar gewesen ist meine letzte Aktion dieses Jahr meinen Webserver via IPv6 erreichbar zu machen. Da mein Hoster nun auch endlich IPv6 für virtuelle Server anbietet war das ziemlich einfach: Man mußte im Kundenbereich die IPv6 Konnektivität aktivieren und 10 Minuten warten. Und schon war der Server via IPv6 erreichbar:
$ ifconfig venet0 | grep inet6 inet6-Adresse: 2a01:238:42b6:2a00:e661:84eb:4a08:ee54/128 Gültigkeitsbereich:Global inet6-Adresse: ::1/128 Gültigkeitsbereich:Maschine
Dann mußte ich gerade noch den nginx neu kompilieren für die IPv6 Funktionalität (wurde eh mal wieder Zeit, war noch eine alte 0.8.53 Version), sodass ich nun die aktuelle 1.0.11 verwende:
Das POP3 Protokoll im Detail betrachtet
Nachdem ich bereits das IMAP Protokoll und auch das SMTP Protokoll unter die Lupe genommen habe, möchte ich heute das POP3 Protokoll untersuchen und zeigen welche Befehle es gibt und wie man damit E-Mails von einem Mail-Server lesen kann. POP3 ist genauso wie IMAP ein Protokoll zum Abholen von E-Mails mit einem Mailclient wie zum Beispiel Outlook, Thunderbird etc.
Zuerst müssen wir uns zum Server verbinden, das geht entweder unverschlüsselt oder verschlüsselt mittels TLS oder SSL. Hier die verschiedenen Wege:
Das SMTP Protokoll im Detail betrachtet
Vor einem Jahr habe ich bereits das IMAP-Protokoll näher betrachtet, nun soll das SMTP Protokoll folgen. Jeder versendet und empfängt E-Mails, und viele von euch werden auch eigene Mailserver betreiben, es kann also nicht schaden das Protokoll näher zu kennen. SMTP steht für Simple Mail Transport Protocol, und genau das ist es auch: Simple. Mit einer Hand voll Befehlen kann man E-Mails auf den Weg bringen. SMTP wird von Mailservern gesprochen die E-Mails empfangen oder an andere Mailserver weitergeben, zur E-Mail-Abholung durch einen Client wird IMAP oder POP3 genutzt.
Nehmen wir erstmal den einfachsten Fall: Wir möchten eine E-Mail an meine E-Mail Adresse schicken. Dazu müssen wir zuerst herausfinden welcher Server für diese E-Mail-Adresse zuständig ist. Wir befragen den DNS-Server nach dem sogenannten MX-Eintrag (Mail Exchange) und erhalten den oder die Server, an die wir uns wenden müssen:
dig -t MX phpgangsta.de +short 10 mail.phpgangsta.de.
Hier könnten auch mehrere Ergebnisse erscheinen wenn ich mehrere Mailserver betreiben würde. Wir schauen also als nächstes, wer hinter mail.phpgangsta.de steckt:
dig mail.phpgangsta.de +short 85.214.28.26
In diesem Fall ist es mein Server mit der IP 85.214.28.26, wir müssen unsere E-Mail also dort abgeben. Der SMTP Port ist TCP 25, wohin wir uns ganz einfach mittels Telnet verbinden können:
telnet 85.214.28.26 25 Trying 85.214.28.26... Connected to 85.214.28.26. Escape character is '^]'. 220 h1440682.stratoserver.net ESMTP Postfix (Debian/GNU)
Der Server begrüßt uns mit seinem Namen und verrät auch gleichzeitig, dass er nicht nur SMTP spricht, sondern auch Extended SMTP (ESMTP). Mittlerweile sollten alle dieses neue Protokoll unterstützen, das 1995 eingeführt wurde um spezielle Fähigkeiten (Extensions) hinzuzufügen wie beispielsweise Authentifizierung. Vorher gab es die nicht, daran hatte wohl niemand gedacht früher *tzz*. Aber auch TLS ist erst mit ESMTP möglich, heutzutage gibt es auch wahrscheinlich keine Server mehr, die kein ESMTP anbieten.
Da der Server auch TLS unterstützt können wir uns auch verschlüsselt verbinden, indem wir erst eine normale Verbindung (wie oben) aufbauen und dann direkt mit dem STARTTLS Befehl in den verschlüsselten Modus wechseln. Da man das in Telnet schlecht eintippen kann nutzen wir den openssl-Client, der genau dies macht:
Dieser Schlüssel zerstört sich in 30 Sekunden selbst
Gastartikel von Oliver Sperke.
Ich bin 34 Jahre alt und seit 10 Jahren selbständiger Webentwickler. Mein Fokus liegt dabei auf der Erstellung, Beratung und Optimierung in den Bereichen High Performance, Usability und Sicherheit in den gängigsten Internetsprachen: PHP, HTML, Javascript und CSS.
Nachdem ich ja in den letzten Wochen über den sicheren Umgang mit Passwörtern in Webprojekten erzählt habe, soll es heute mal um etwas anderes gehen (aber trotzdem um das Thema Sicherheit). Wenn man oft auf fremden oder eigenen Servern arbeitet, kommt man an OpenSSH eigentlich nicht vorbei. Und wenn man dazu noch so faul ist wie ich (und vermutlich die meisten von Euch auch), hat man keine dutzenden Dateien mit Passwörtern, sondern wickelt die gesamten Loginvorgänge mit Hilfe von öffentlichen und privaten Schlüsseln ab. Dieses Verfahren ist nicht nur bequem, es bietet auch zusätzliche Sicherheit, da man nicht in Versuchung kommt, einfache Passwörter zu verwenden. Ausserdem ist die eigene Passwortliste schon von Haus aus verschlüsselt.
Das Verfahren hat aber für einen Serverbetreiber Nachteile. Der öffentliche Schlüssel muss auf dem Server hinterlegt werden. Ausserdem muss man sobald der Zugang nicht mehr benötigt wird, nachsehen, ob ein Benutzer sich vielleicht eigene Schlüssel hinterlegt hat und natürlich muss man ihm den Zugang manuell sperren.



