PHPGangsta - Der praktische PHP Blog

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Test von content.de, einem Inhalts-Portal

with 38 comments

Ich habe vor einigen Monaten von content.de gehört, und mich interessierte die Vorgehensweise, vor allem aber auch die Qualität der Texte, die man dort kaufen kann. Vielleicht benötigt man ja mal für eine Webseite Texte, auf die man selbst keine Lust hat 😉 Oder aber man hat selbst so viel Lust am Schreiben und möchte Geld verdienen, Texte für content.de erstellen die dann bezahlt werden. content.de sorgt dafür dass sich Autoren und Auftraggeber finden, überprüft die Abgabetexte auf die geforderten Keywords und überprüft auch auf mögliche Plagiate.

Wichtig: Das war nur ein Test, keine Sorge, so wie in der Vergangenheit wird es auch in Zukunft hier keine gekauften Artikel geben, alles kommt aus meiner Hand oder der Hand der Gastautoren.

Also habe ich einfach kurzerhand einen Account erstellt, 25 Euro aufgeladen und geschaut, wie weit ich damit komme.

Bei content.de gibt es verschiedene Qualitätslevel, und ich habe 2 Aufträge erstellt. Einen einfachen Artikel über PHP Namespaces mit 3 Sternen Mindestqualität, und einen etwas anspruchsvolleren Artikel über Callbacks in PHP mit einer Mindestqualität von 4+ .

Die Texte selbst könnt ihr euch hier im Blog anschauen, ich möchte hier etwas über die Erfahrungen mit dem Betreiber und den Autoren erzählen.

  • Der erste Auftrag über Namespaces wurde am 18.02.2011 erstellt, mit einer Bearbeitungszeit von 7 Tagen und 3 Sternen (1,5 Cent/Wort). Schon nach kurzer Zeit nahm sich der erste Autor den Auftrag, gab ihn aber nach 7 Tagen ohne Ergebnis wieder ab. So ging es dann 2 oder 3 mal, was in 3 Wochen Verzug allein dadurch resultierte. Dann endlich ein Autor, der zumindestens „Computer“ in seinen Fachgebieten gelistet hatt. Am Ende kam dieser Text dabei heraus, den ich so nicht annehmen konnte, da jeder zweite Satz Rechtschreib-, Grammatikfehler und logische Fehler enthielt, nach Rückfrage beim Support ob das eine angemessene Qualität für 3 Sterne sei habe ich dem Autor eine Verbesserungsmöglichkeit eingeräumt, worauf er allerdings den Auftrag zurückgegeben hat. Das selbe Spielchen ging dann weiter, Autoren die sich den Auftrag schnappen und dann keinen Text abgeben. Einem Autor habe ich eine Liste von 3 beispielhaften Fehlern geschickt zur Korrektur und dazugeschrieben, dass das nur Beispiele aus den letzten 3 Abschnitten seien, in den anderen Teilen seien auch noch eine Menge Fehler und Widersprüche. Einen Tag später erhalte ich einen neuen Text. Nicht einmal die 3 aufgelisteten Fehler wurden behoben, geschweigedenn die Dutzend anderen Fehler im Text, nur zwei kleine Stellen wurde abgeändert (eine sogar „verschlimmbessert“, also ein Rechtschreibfehler weniger, dafür aber nun logisch falsch). Oh man, ist denn selbst eine Word-Rechtschreibprüfung schon zu viel? Am 29.03. hatte ich endlich einen Text (eine Korrektur wurde durchgeführt), der halbwegs OK war, natürlich auch nicht fehlerfrei, aber für 3 Sterne habe ich dann den Text angenommen. Wörter: 567 Kosten: 8,80 Euro
  • Den zweiten Artikel über PHP Callbacks habe ich am 29.03. eingestellt, mit dem Budget des Restgeldes (15,49 Euro) waren bei 4+ Sternen (3 Cent/Wort) noch maximal 506 Wörter möglich. Man merkte schon dass es weniger potentielle Autoren gibt, der Auftrag war mehrere Tage „offen“, aber auch hier hat der erste Autor den Auftrag ohne Ergebnis zurückgegeben. Nach einigen Wochen meldete sich eine Autorin, die den Text gern annehmen würde, aber sie würde gern mehr als die von mir verlangten 5 Tage Bearbeitungszeit benötigen, „um sich einzuarbeiten“. Oha, aber ich wollte sehen was man von einer 4-Sterne++ Autorin bekommt. Die erste Version des Artikels war, hmm, was soll ich sagen, ähnlich wie die ersten Artikel zum Thema Namespaces. Zwar keine Rechtschreibfehler drin, aber die Sätze waren schon an der Grenze zum schwer lesbaren, einige Sätze waren logisch falsch oder gar faktisch falsch, ein gelieferter PHP Codeschnipsel (5 Zeilen) hatte gleich 2 Fehler drin und ließ sich nicht ausführen. Nach Korrekturen habe ich dann den Text am 11.05.2011 angenommen, er ist halbwegs richtig, man merkt aber nach wie vor dass da kein PHP-Programmierer geschrieben hat, sondern jemand mit Hilfe des PHP-Manuals + Grundkenntnissen in irgendeiner Programmiersprache etwas zusammengeschrieben hat. Wörter: 450 Kosten 13,80 Euro

Die beiden Artikel befinden sich natürlich hier im Blog: Namespaces und Callbacks

Leider kann man bei content.de diesen Ablauf nicht mehr im Detail nachschauen, ich habe dadurch leider nicht mehr alle Texte, die ich zu Gesicht bekommen habe, und die bei einer Nachbesserungsanfrage direkt zurückgegeben wurden. Zu Verbessern gibt es auch diese unnötige Vergabe an Autoren, die keine Ahnung vom Thema haben, und dann einfach 7 Tage Zeit kosten und den Auftrag dann zurückgeben. Deshalb sind auch bei beiden Texten 1,5 Monate herausgekommen. Ich konnte direkt am Anfang an den Fachgebieten der Autoren schon sehen ob das was wird oder nicht. Ist jedenfalls echt ärgerlich wenn einige Autoren das ganze so wochenlang blockieren und anderen den Auftrag wegnehmen. Aber auch mit Sonderzeichen scheint content.de nicht richtig klarzukommen, da Tags wie <? … ?> wohl einfach herausgeschnitten werden, ich konnte jedenfalls die entsprechenden Passagen im Abgabetext nicht sehen, der Support mußte beim Autor diese Passagen nachfragen und dann an mich übergeben. Ärgerlich.

Auch bzgl. der Keywords gab es Probleme, ich habe die Vorgabe von 1%-3% Keyword-Dichte einfach übernommen und 7 Keywords definiert. Ich habe gar nicht bedacht dass das den Autor ja bereits so einschränkt, dass ich ihm jedes 13. Wort vorschreibe.

Allein während der Laufzeit des ersten Artikels habe ich 15 Support-E-Mails mit content.de ausgetauscht, insgesamt habe ich mehrere Stunden für Auftragserstellung, Lesen von Abgabetexten, Feedback geben zu Fehlern und Verbesserungen, Support-E-Mails usw. verbracht, in diesem Fall hätte man die 500 Wörter für das Namespaces-Thema auch locker 3 Mal selbst schreiben können und sich die 9 Euro sparen können. Beim zweiten Artikel wurde es etwas besser was den Verlust an Zeit angeht…

Der Support war sehr freundlich und hat innerhalb weniger Stunden bzw. Minuten geantwortet und helfen können, das ist vorbildlich.

Mein persönliches Fazit: Für technische Texte (noch) nicht zu gebrauchen, da anscheinend selbst für eine der bekanntesten Programmiersprachen und zu leichten bis mittleren Themen zu wenige fähige Autoren da sind. Artikel wie sie von PHP-Bloggern geschrieben werden, mit „neuen interessanten“ Quelltexten, Tipps&Tricks aus der Praxis etc. kann man dort glaube ich nicht erwarten.

Written by Michael Kliewe

Mai 12th, 2011 at 9:56 am

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38 Responses to 'Test von content.de, einem Inhalts-Portal'

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  1. Klingt ja interessant, aber wird der Service wohl für allgemeine Texte zu gebrauchen sein. Fachthemen macht man dann lieber selbst.

    Aber vielen Dank an dieser Stelle an Dich, für das nervenaufreibende Testing und das tolle Feedback!

    Sascha

    12 Mai 11 at 10:26

  2. Ganz ehrlich: Die Originaltexte sind furchtbar. Die verbesserten Versionen gehen ja, aber die „Rohfassungen“ strotzen vor Rechtschreib- und Grammatikfehlern. Die Zeit, die für Support draufgegangen ist, hat dich wahrscheinlich mehr gekostet als 25 Euro, oder?
    Ich denke, die bessere Variante sind Gastartikel… Die Chance darauf ist zwar abhängig von Beziehungen, aber dafür weiß man, auf welche Quali man sich einlässt, und gute Blogger können sich auf diese Weise gegenseitig unterstützen.

    Tanja Handl

    12 Mai 11 at 10:30

  3. Ich les grad den Text über Namespace. Auch wenn man keine Ahnung über die Materie hat, hätten es ja nun nicht durchgängig einfachste SVO-Hauptsätze sein müssen 😀

    KingCrunch

    12 Mai 11 at 10:31

  4. Hm, also die Namespaces gehen noch so, den Artikel zu den Callbacks finde ich da schon ziemlich dürftig (Closures, Objekte, is_callable, anyone?).

    Auf der anderen Seite frage ich mich, wie lange man für 8-15 Euro arbeitet.

    Der Test war aber eine super Idee.

    Norbert

    12 Mai 11 at 10:51

  5. Ganz spannend, ich glaube aber auch nicht, dass IT-Fachartikel wirklich das sind, was man auf Seiten wie content.de kaufen kann.

    Ein zweiter Test mit allgemeineren Themen wäre spannend – schließlich würden die meisten von uns, wenn überhaupt, eher Texte für kleine Kunden einkaufen. Wäre spannend, wie gut Texte von content.de zu Themen wie Thaimassage, Containerdienst und Haushaltsauflösungen sind… 🙂

    Abgesehen davon: für 8 € geben die Autoren schon einiges, finde ich.

    Steffen Müller

    12 Mai 11 at 11:40

  6. Vielen Dank erst mal für die ausführliche Beschreibung des Tests unserer Plattform. Auch wenn das textliche Ergebnis keine Begeisterung hervorgerufen hat, freuen wir uns, dass Sie mit unserem Support zufrieden waren. Das gebe ich gerne an die Kollegen weiter.
    Die von Ihnen gewählten Themen sind schon sehr speziell. Einen Auftrag zu diesem Thema im 3-4 Sterne Bereich zu vergeben ist sicherlich von vornherein zum Scheitern verurteilt. Hier werden wirkliche Fachautoren benötigt. Die könnte man sich bei uns über das sogenannte „schwarze Brett“ suchen und dann per DirectOrder zu einem angemessenen Preis beauftragen. So ein Fachbeitrag muss von einem PHP-Profi geschrieben werden, der auch gut texten kann. Diese Leute sind aber sehr gefragt und verlangen einen gewissen Stundenlohn.

    Der Bereich von 3-4 Sternen wird erfolgreich von Auftraggebern genutzt die beispielsweise 1000 Produktbeschreibungen für einen Onlineshop oder 200 SEO-Landingpagetexte auf einen Schlag benötigen. Die 4+ und 4++ Sterne Aufträge sind beispielsweise für Blogbeiträge oder E-Books zu Themen, in die man sich leicht und schnell einarbeiten kann, geeignet.

    Für komplexere Fachbeiträge sind dann 5 Sterne oder eben DirectOrders (Aufträge an einen bestimmten Autor zu einem ausgehandelten Preis) die richtige Wahl.

  7. Ganz ehrlich stellt sich mir die Sinnfrage solcher Services – die Kosten ergeben einen Ausbeuterlohn, der zeitliche Gewinn ist Null und wenn die Inhalte dann nicht stimmen? Man darf nicht vergessen, Du hattest ja jetzt Ahnung von der Materie – wenn ich das aber einem Kunden anbiete und kann selbst die Fachlichkeit eines Inhalts nicht nachprüfen, sitze ich doch voll in den Nesseln.
    Davon ganz abgesehen finde ich, dass wenigstens die Inhalte Kundensache sind – schließlich dürfte der normale Auftrag die Kernkompetenz eines Unternehmens widerspiegeln. Sowas kann ich doch nicht outsourcen?!

    nikosch

    13 Mai 11 at 00:41

  8. PS: Michael, warum hast DU die Texte eigentlich in PREs gepackt, ist nicht gerade lesefreundlich..

    nikosch

    13 Mai 11 at 00:43

  9. @nikosch: Ich würde so etwas auch nicht direkt über den Kunden laufen lassen, sondern wenn der Kunde mich mit irgendwas beauftragt, würde ich das dann an content.de weiterreichen!

    Nichtsdestotrotz hast Du natürlich mit dem Content, der spezifisch für ein Unternehmen ist, recht. Niemals würde ich meine Firmenbeschreibung, etc. an extern weiterreichen.

    Ich glaube ich würde wirklich, wie der Herr Sigge schon sagte nur Produktbeschreibungen von Onlineshop-Artikeln, die eine gewisse Relevanz und Keyworddichte aufweisen sollen, dahin geben, alles andere ist Kokolores.

    stietze

    13 Mai 11 at 08:16

  10. Ich muss sagen, dass solche Anbieter zwar verlockend klingen – 3 bis 5 Cent je Wort – aber wenn man sich in die Rolle eines Autors versetzt, der sich etwas dazu verdienen möchte (von ‚davon leben‘ möchte ich nicht sprechen), dann bekommt man schon Magenschmerzen. Mal ganz davon abgesehen, dass man IT/Fachtexte für diesen Preis nicht wirklich erwarten kann, ist es schon in gewisser Weise (freiwillige) Ausbeutung. Wenn ich selbst Texte verfasse, dann gehören Recherchen etc. pp. dazu – was zum Preis der Broker-Portale nicht wirklich machbar ist. Ich habe mal irgendwo gelesen, dass die Portale bei Schülern und Hausfrauen beliebt sein sollen – dann braucht man sich über das Text-Ergebnis nicht wundern ….
    Sorry, wenn ich es etwas kritisch sehe, aber für 0,008 bis 0,04 Euro je Wort für den sogenannten ‚Texter‘ darf man als ‚Auftraggeber‘ auch nichts Großartiges erwarten. Warum sollte sich auch jemand der sich sich mit PHP zumindest grundlegend auskennt für 1-4 Cent Wort Fachartikel schreiben… nur so ein Gedanke 🙂 Auf jeden Fall ein guter Erfahrungsbericht!

    Heiko

    16 Mai 11 at 12:51

  11. Hallo Heiko,

    ein Fachbeitrag für einen Blog wie diesen würde man wie gesagt normalerwiese auch als Direct Order zu deutlich höheren Preisen bei uns abarbeiten. In diesem Fall hat es der Markt eben hergegeben, dass der Text dann doch nach längerer Liegezeit von einem Autor zu dem gewünschten Preis bearbeitet wurde.
    Textaufträge in den unteren Sternekategorien sollten keine eigenständige Recherchearbeit oder spezielles Fachwissen erfordern. Trotzdem kann man sich als Autor mit solchen Aufträgen auch einiges hinzuverdienen. Es gibt sehr viele Autoren die sich so monatlich dreistellige Beträge zusammenschreiben und viele, die auch auf vierstellige Beträge kommen.
    Was für einen Software-Entwickler möglicherweise merkwürdig klingt ist in der SEO Branche aber durchaus geängig. Da wird die Massenproduktion von Texten gerne outgesourced.

  12. @Arne-Christian:

    SEO hin oder her, aber bitte nicht „outgesourced“ schreiben! Das ist gruselig!

    „auslagern“ hätte es auch getan. ;o)

    Hoch lebe die deutsche Sprache, gerade auf einer Plattform für Texte!

    Bitte. Danke. Gern geschehen.

    asaaki

    19 Mai 11 at 20:00

  13. Ich persönlich finde die Preise aus der Sicht von Autoren in Ordnung, wenn man davon ausgeht, dass sich Schüler/Studenten oder auch finanziell schwache ein kleines Taschengeld oder einen Nebenverdienst verdienen wollen. Im Vergleich zu anderen Möglichkeiten im Internet ein paar Cents zu verdienen (siehe PTC) finde ich die Bezahlung bei Content.de super. Für mich stellt sich nur die Frage, ob auch wirklich ausgezahlt wird. Ich kann auf der Website keine Auszahlungsbestätigungen finden. Hinzu kommt, dass der Autor 2/3 des Erlöses erhält, das macht mich irgendwie stutzig.

    ich

    24 Mai 11 at 20:18

  14. Hallo,

    bei content.de gibt es an jedem Werktag zwei Auszahlungsläufe, an denen per BAnkübverweisung oder Paypal an die Autoren ausgezahlt wird, wenn das Mindestguthaben von 10 Euro erreicht und vom Autor angefordert wurde. Wäre das nicht so, würde es sicher zahlreiche negative Einträge in diversen Foren geben. Normalerweise hat ein Autor das Geld per Paypal also schon nach wenigen Stunden oder eben am nächsten oder übernächsten Banktag „in der Tasche“.

    Außerdem handelt es sich bei der contend.de AG um eine AG mit Sitz in Deutschland (Herford) und nicht um ein Ltd. mit Sitz auf irgendwelchen Inseln, die man nicht mal auf dem Globus findet. 😉 Bei uns sind die Verantwortlichen im Handeslregister (und natürlich auch auf der Webseite) klar erkennbar und stehen mit ihrem Namen für das Unternehmen.

    Warum nur 2/3 des Auftragswertes an den Autor ausgeschüttet werden kann ich auch erklären: In diesem Betrag sind z.B. die Abgaben für die Künstlersozialversicherung und die Kosten für die Prüfung mit Copyscape (teilweise mehrfach erfoderlich) enthalten. Aupßerdem wollen noch 10 Mitarbeiter bezahlt werden, die sich um den (auch hier gelobten) Support, das Heranschaffen neuer Aufträge, die Abrechnung mit den Auftraggebern und die Weiterentwicklung der Plattform kümmern.

    Arne Sigge

    24 Mai 11 at 20:41

  15. Eben, was bleibt für die 10 Mitarbeiter übrig, wenn ich 2/3 bekomme und von dem übrigen Drittel noch weitere Kosten getilgt werden müssen? Tut mir leid, wenn ich meine Frage oder eher mein Bedenken im Vorpost zu unpräzise beschrieben habe.

    ich

    25 Mai 11 at 15:40

  16. Ich vergaß zu Fragen, was für den Autor herausspringt, wenn der Auftragsgeber weder annimmmt noch ablehnt. Würde mich sehr über eine Antwort freuen. 🙂

    ich

    25 Mai 11 at 15:41

  17. Ach so war das gemeint! Sonst wirft man uns auch schon mal Bereicherung vor ;-). In diesem Fall macht es tatsächlich die Masse. Die „zwei Texte für einen Blog“ sind – wie gesagt – nicht der Standardfall. Ehr Kunden, die dann gleich ein paar hundert Texte beauftragen. So bleibt am Monatsende zwar nicht genug über für einen Firmenferrari, aber wir können unsere Mitarbeiter trotzdem angemessen bezahlen 😉

    Der Auftraggeber ist verpflichtet ein vernünftiges Autorenbriefing zu erstellen. Erfüllt der Autor seine Vorstellungen nicht, muss er ihn mindestens einmal zur Nachbesserung auffordern. Nach der zweiten Textvariante kann der Auftraggeber eine Ablehnung beantragen. Dann prüft content.de ob der Autor die ursprünglichen Briefingvorgaben erfüllt hat und ob der Text dem gewählten Qualitätsniveau entspricht. Ist dies der Fall, wird der Text angenommen, der Autor erhält seine Vergütung. Werden ursprüngliche Vorgaben nicht erfüllt, oder ist der Text tatsächlich unangemessen für das gewählte Niveau, wird dem Autor der Text entzogen und neu auf den Marktplatz eingestellt. Eine Vergütung erhält der Autor dann aber nicht.
    Ablehnungsanträge bewegen sich bezogen auf die Gesamtanzahl der abgewickelten Texte aber lediglich im Promillebereich! Entschieden wird da definitiv auch relativ ausgewogen. Ablehnungsanträge werden auch immer mindestens nach dem Vieraugenprinzip begutachtet. Vielfach nutzen wir das auch gleich, um die Auftraggeber für künftige Briefings zu schulen, damit Aufträge dann künftig reibungsloser laufen.

  18. Okay, vielen Dank für die Antworten. 🙂

    ich

    25 Mai 11 at 15:59

  19. Ich würde textbroker.de bevorzugen. Die haben mehr Autoren, transparentere Abläufe und eine SOAP-Schnittstelle sowie XMLRPC für Blogger (um die Aufgaben wie Einstellen, Ablehnen und Akzeptieren/Abholen zu automatisieren)…

    UmbertoKo

    26 Mai 11 at 09:18

  20. SOAP und XMLRPC gibt es bei uns natürlich auch. 🙂 Sowohl für den Blog Export als auch für das Einstellen und Verwalten der Aufträge. Einige Features, die es beim Mitbewerber so nicht gibt:

    – In vorgegebenen Keywordphrasen können auch Stoppwörter zugelassen werden um lesbare Texte zu bekommen.

    – für Autoren die Möglichkeit mehr als einen Text zu reservieren und zu bearbeiten

    – die tägliche Auszahlungsmöglichkeit für Autoren

    – Intervallaufträge und -Exporte für einen kontinuierlichen Auftragsfluss.

    – usw. Genug der Werbung 😉

  21. Jop!

    Genau danach riecht es hier… 😉

    Meine Erfahrungen mit Textbroker sind im Schnitt zwischen „gut“ und „sehr gut“ einzustufen. Die paar Details, die Sie hier erwähnen haben für mich bisher keine Relevanz.

    Ich denke, man muss sich auch der Tatsache bewusst sein (textbroker.de, content.de – hin oder her): Gute PHP-Programmierer sind entweder schlechte Autoren oder werden für’s Programmieren besser bezahlt und interessieren sich nicht für solche Jobs. Deshalb würde ich dahin gehen, wo es mehr hochwertige Autoren gibt… Aber – wie gesagt – es ist eine Sache der Erfahrung und des Vertrauens.

    In 10 Jahren wird man sich die Text sicher bei Google von einer schlauen Maschine schreiben lassen. Dann sind wir alle Sorgen los! 😀

    UmbertoKo

    26 Mai 11 at 09:38

  22. Das ist wirklich alles sehr interessant hier, da ich selbst schon einmal dadrüber nachgedacht habe derartige Plattformen zu nutzen. Daher bin ich ganz froh das ich erst diesen Artikel von dir gefunden habe und somit sich schon mal eine grobe Richtung erkennen lässt, was zu beachten ist und womit ich rechnen kann.

    Es ist natürlich schade das du solche Erfahrungen mit den Autoren bei content.de gesammelt hast. Aber ich denke auch bei anderen Anbieter wäre das nicht anders gewesen.

    Abgesehen davon finde ich es sehr löblich, auch wenn es dank „web 2.0“ zum Standard gehören mag, dass sich hier content.de zu allem Äußert.

    Roger

    28 Mai 11 at 15:19

  23. Also meine Erfahrungen mit Textbroker sind auch von gut bis sehr gut einzuschätzen.
    Preis Leistung stimmt auf jeden Fall.
    Ich aber zwei kleine Dinge die mich persönlich schon etwas stören. Problem ist vor allem, dass wenn ich Texte in anderen Sprachen benötige werden diese nicht wirklich von Muttersprachlern verfasst, sondern von Schülern & Studenten die mit Ihrer Unterrichts Kompetenz die Texte verfassen aber nicht annähernd das zu verwendene Vokabular abrufen, welches sie sollten. Ebenfalls sind seit Panda meine Seiten ein wenig abgeschmiert und diese habe ich mit Inhalten von Textbroker und Content.de gefüttert. Und ich habe vorher gedacht, genial … Redaktion outsourcen… scheiße was im Endeffekt hat der Qualitätsverlust am Ende evtl. doch mehr gekostet. Naja mal sehen wie sich das in Zukunft noch entwickelt. Atm. teste ich http://www.independent-publishing.ocm/ … bisher bin ich mit dem Qualitätsstandard mehr als zufrieden vor allem ist’s genial für mich Texte von Muttersprachlern zu erhalten denn IP hat wohl aufgrund guter Investitionen eine Menge internationaler Autoren akquirieren können. Die schreiben echt gute Texte, wo Vokabeln benutzt werden die nicht mal Google Translate kennt. 😀 Bisher bin ich mit dem Service super zufrieden. Qualität und Preisleistung sind auf jeden Fall super. Aber ein wenig teurer als Content.de … In Sachen Panda möchte ich aber in der Hinsicht nicht mehr sparen… sind immer noch billiger als ein angestellter Redakteur da ich weiterhin nach Nachfrage Texte in Auftrag geben kann. Habt ihr schon Erfahrungen mit Independent Publishing sammeln können? Ich glaube die gibts erst seit Anfang des Jahres..?!

    burger

    16 Sep 11 at 14:52

  24. Hallo,

    wer sich auf Content.de über den folgenden Link anmeldet

    https://www.content.de/autorenprofile/Mattes

    und dort auf

    Jetzt kostenlos bei content.de registrieren und den Autor Mattes beauftragen!

    klickt, spendet automatisch 5 % seiner Umsätze, die er bei Content.de umsetzt. Diese werden von Content.de an den Autor Mattes als Provision für die Vermittlung des Auftraggebers bezahlt.

    Der Autor Mattes spendet diese Provision an gemeinnützige Organisationen.

    Es wäre wirklich hilfreich, wenn alle Auftraggeber die sich neu auf content.de registrieren möchten, dies über den oben genannten Link machen würden.

    So können wenigstens ein paar Euro für gemeinnützige Projekte gesammelt werden.

    Ich selbst habe diesen Link auch genutzt, weil ich die Idee wirklich gut fand.

    Die Texte vom Autoren Mattes sind übrigens äußerst gut: Ich konnte mich wegen der Qualität noch nie beschweren!

    Warez Wahima

    30 Okt 12 at 14:48

  25. Hat hier wirklich schon mal einer mit Autoren, die für Content.de schreiben, gesprochen? Die eine Seite will mit der Idee preisgünstige Texte anzubieten für einen Markt, der das aufgrund von Monitoring etc. im Internet erfordert, verdienen. Die andere Seite will, aufgrund von zu viel Arbeit Schreibtätigkeiten loswerden. Diese Tätigkeit wird nach Wort und nicht nach Inhalt honoriert. Die Sprünge zwischen den verschiedenen Stufen sind viel zu gering, um das Wissen der Autoren zu honorieren. Mag der Support nach der einen Seite vielleicht etwas besser sein, aber ist er Fair zu der Seite, die er gedenkt billig auszubeuten? Nach eigener Ansicht und Testlauf sehe ich davon ganz gewiss ab! Schon was Autoren alles preisgeben sollen gleicht einem Seelenstriptease. Dagegen bleiben Auftraggeber völlig im Dunkeln. Eine erhellende Kommunikation zwischen Autor und Auftraggeber wird aufgrund der alle sehr einseitigen AGBs von Content untersagt und auch mit einem mitlesenden Message-Feature wohl überprüft? Wer billig will, der muss auch mit oft billig zufrieden sein. Oder wären die Motzer auch bereit angemessen für das Wissen und Können der Autoren zu bezahlen. Was die Fairness von Content betrifft, hab ich eher meine Zweifel.

    markus propstel

    27 Mrz 13 at 17:55

  26. Bei Content arbeiten nur Mitarbeiter, die froh sind in Herford noch einen Job gefunden zu haben. Textbrooker ist da klar besser. Bei Content.de zählt nur der Kunde, der Autor besitzt dort keinen besonderen Stellenwert und soll nur schreiben und auch keine Kritik äußern. Das kommt bei der Wichtigabteilung nicht besonders gut an.Dann greift Content.de schon mal in die Trickkiste zum Leidwesen des Autors.Am besten liest sich die Berufsbezeichnung der Mitarbeiter in diesem Kleinbüro.
    Da könnte man glatt an ein Unternehmen wie z.B. BASF denken.

    H. Einstein

    29 Okt 13 at 12:56

  27. Als Autor wird man bei content.de schlichtweg ausgebeutet. Eine Kommunikation mit dem Kunden ist verboten – wie soll man als Anonymus für Anonymus vernünftig arbeiten? Die Kommunikation wird von den Mitarbeitern – sämtlich unqualifiziert – wie in der DDR stastimäßig mitgelesen und gemaßregelt. Der Inhaber, der nie vergisst, auf seinen Doktorgrad hinzuweisen, führt sich auf wie ein Despot, beleidigt und demütigt verbal via Mail die Texter, die Mitarbeiter treten in sektenartiger Einheitskleidung auf, schuriegeln und maßregeln die Autoren. Und das für – wenn man Recherchen und Korrekturlesen mitzählt – einen Stundenlohn für maximal 1 Euro! Kritik an Kunden – einige, nicht alle, nutzen die Anonymität um zu treten und zu beleidigen – ist absolut unerwünscht und wird mit Drohungen und Sanktionen geahndet. Wer dort schreibt, fühlt sich bald wie der letzte Dreck. Kapitalismus auf allerunterstem Niveau und eine Schande für jede Agentur.

    F. Pulitzer

    20 Mai 14 at 06:23

  28. Ich denke, der Text spricht für sich selbst. Es handelt sich um eine Autorin, die durch extreme Unzuverlässigkeit und verbale Ausfälle gegen Kunden und das Supportteam aufgefallen ist und daher zurückgestuft wurde. Die Autorin hat nebenbei gesagt über 25.000 Euro bei uns verdient und bei einer Verlosung auch einen Amazon Kindle HF gewonnen. Ausbeutung geht anders. 😉

    Arne Sigge

    20 Mai 14 at 08:15

  29. Übrigens: Solche Postings wie die von F.Pulitzer und H. Einstein (die Namenswahl zeigt ja schone eine gewisse Selbstüberschätzung) findet man immer am Tag, nachdem Autoren wegen Unzuverlässigkeit, schlechter Leistungen o. ä. zurückgestuft oder gekündigt wurden. Content.de achtet eben auf Qualität und damit kommen einige Autoren nicht klar, die sich für Pulitzer oder Einstein halten. Die Vergütungen sind vorher bekannt, man muss nicht in Vorleistung gehen, niemand wird gezwungen einen Text zu schreiben, alle Aufträge suchen sich die Autoren selber aus. Wer sich darüber im Nachhinein beklagt und aus einheitlich weißen Hemden auf Teamfotos gleich eine Sektenzugehörigkeit ableitet, hat andere Probleme. Ein Markus Propstel war bei uns übrigens weder als Autor noch als Auftraggeber registriert. Auf was sich seine Erfahrungen stützen kann ich auch nicht sagen.

    Arne Sigge

    20 Mai 14 at 08:55

  30. Genau das meinte ich, Sie entlarven sich selber, Herr Sigge!

    Stasihafte Totalüberwachung sämtlicher Autoren, Hinterherschnüffeln, Ausspionieren, permanentes Maßregeln und Beleidigen. Und das für noch nicht einmal Peanuts. Irgendwann reicht es dann. Auch hier schnüffelt der Herr schon morgens um 8 hinterher. Herr Sigge ist ja angeblich „nur“ technischer Vorstand, bestimmt aber wie das Zentralkommittee der SED die Linie des „Hauses“ einschließlich des sektenartigen Auftretens der Crew. Was die wohl so verdienen mögen, frage ich mich auch.

    Den Kindle habe ich nicht „gewonnen“, Herr Sigge hatte ihn selber als Werbegeschenk erhalten und einfach weitergereicht:-). Er schüchtert Mitarbeiter und Autoren ein und reagiert auf jede Art von Kritik extremst cholerisch.

    Zwei Drittel des Honorars kassiert content, für uns bleiben Brosamen. Content macht ja eigentlich nichts, außer zu kassieren und die Software zu stellen. Redakteure, Lektoren, Fehlanzeige! Als ich das einem netten Kunden – die übrigens sämtlich den Annullierungsterror von content.de nicht goutieren und albern finden – erzählte, wollte er das nicht glauben. 25.000 Euro über mehrere Jahre verteilt zu verdienen ist ja nicht gerade eine Kunst. Honorare stehen übrigens noch aus, die nicht gezahlt wurden bislang – 40 Euro für mindestes 1 Tag Schufterei – für was?

    Ich empfehle Textbroker, da das wirklich eine TextBÖRSE ist, bei der Autoren und Kunden auf Augenhöhe verhandeln und keine Stasi dazwischen funkt. Zudem wird man ausdrücklich vom Support gebeten sich von unverschämten Kunden nicht schikanieren zu lassen. Bei content gibt es bei Beschwerden regelmäßig Verbalattacken einschließlich frauenfeindlicher Beleidigungen durch Herrn Sigge. Der „Support“ besteht aus arbeitslosen Akademikern und einer ehemaligen Kassiererin der Sparkasse Halle/Westf…….

    Ich hätte zuletzt dort fast ein Magengeschwür bekommen, fühlte mich ausgenutzt und ausgebeutet. Bei Textbroker wird mehr verdient und es geht anständiger zu. Dort muss man sich auch nicht „mit inhaltsreichen Grüßen“ verabschieden, wie bei content.de. Er hat etwas Sektenhaftes, der Verein. Textbroker bietet auch regelmäßig Autorentreffen in Mainz, bei content wurde ein solcher Vorschlag meinerseits mal abgewimmelt, dafür zu Weihnachten schlecht gebackene Plätzchen (sic!) und ab und zu mal eine doofe Karte mit Albernheiten. Gratifikationen, Sonderzulagen entfallen.

    Vermutlich gibt es gar kein richtiges Büro, sondern nur eine Briefkastenadresse und die Mitarbeiter werden alle irgendwie von Zuhause aus zugeschaltet. Vermutlich auch alle „freiberuflich“ tätig.

    Mag jeder dort schreiben – die meisten sind tatsächlich Senioren, Schüler oder Hausfrauen, „Starautor“ ist ein Rentner aus Holland:-) – oder schreiben lassen, wie er mag. Empfehlen oder gar als seriös bezeichnen kann ich den Verein mit gutem Gewissen nicht. Die wenigen „echten“ Texter, die dort vorübergehend aus Geldnot schreiben, outen sich nicht, sondern schämen sich. Es ist wirklich Content-Hurerei, und das ausgerechnet im biederen Herford.

    F. Pulitzer

    20 Mai 14 at 09:21

  31. Übrigens: Wie kann man bei content.de „gekündigt“ werden, da dort gar nicht angestellt??? Ich habe von mir aus „gekündigt“, weil ich den Terror durch selbstherrliche Mitarbeiter und die unprofessionelle „Betreuung“, die realistisch betrachtet gar nicht existiert, zum Kotzen fand. Und das alles für Almosen, das eines Bettlers unwürdig wäre. Die verdienen mehr. Das ist Kapitalismus der übelsten Art, zudem sehr unprofessionell betrieben. Und bringt zudem die ganze Copy Writer Zunft in Verruf.

    Ach so: „erotischen Content“ kann man dort auch ordern. Dann kann man sich bei content.de als Porno-Dichter versuchen.

    F. Pulitzer

    20 Mai 14 at 09:34

  32. @F. Pulizer Da muss ich mich als Blogbetreiber mal kurz einschalten. Dass Sie Ihre Meinung hier kundtun zum Anbieter, der in meinem Blogartikel vorgestellt wurde, ist nicht verboten, aber ich bitte Sie ernsthaft diese leeren Behauptungen entweder mit Fakten zu untermauern oder zurückzuziehen. Sie beschädigen möglicherweise das Ansehen einer seriösen deutschen Firma mit Ihren Anschuldigungen, von denen einige aus meiner Sicht auch völlig an den Haaren herbeigezogen sind.

    Herr Sigge wird sicherlich seinen Standpunkt auch noch erläutern und (nehme ich an) viele Ihrer Aussagen richtigstellen wollen. Ich weiß beispielsweise (weil ich auch als Autor bei content.de angemeldet bin), dass man sich selbst den „erotischen Content“ freischalten muss. Wenn Sie das nicht mögen, warum haben Sie es dann für sich selbst aktiviert? Ebenso von einer Sekte zu sprechen nur weil die Mitarbeiter auf einem Foto das T-Shirt der Firma angezogen haben, oder dass die Supportmitarbeiter alle mit der selben Signatur Nachrichten versenden, ist mir vollkommen unverständlich.

    Auch sollten Sie Ihre Rechnung bzgl. des Honorars nochmal nachrechnen. Bei einem 3-Sterne-Text bezahlt der Auftraggeber 1,5Cent/Wort bzw. 1,7Cent/Wort. Beim Autor kommen davon 1,2Cent bzw. 1,0 Cent an. Nach meiner Rechnung sind das ca. 33%, die content.de als Gebühr nimmt. Das ist völlig normal (vgl. Apple App Store oder Google Play Store, dort müssen Apphersteller auch 30% Gebühren bei jedem Download bezahlen). Das ist jedenfalls weit entfernt von Ihren vorgeworfenen 2/3.
    Das selbe gilt auch für einen 5-Sterne-Text. 4,0Cent/Wort bzw. 4,2Cent/Wort gegenüber 6,0 bzw. 6,2Cent sind nach meinem Taschenrechner 1/3 oder weniger.
    Dass der Dienst nicht kostenlos sein kann weil ein gewisses Qualitätslevel erreicht werden muss, und irgendwer prüfen muss ob ein Text 3 Sterne oder 5 Sterne verdient hat, außerdem zwischen Käufer und Verkäufer vermitteln muss, ist allen klar. Das sind alles manuelle Aufgaben, die nicht automatisiert werden können, und das kostet nunmal Geld.

    Da Sie den Anbieter Textbroker vorschlagen als bessere Alternative, haben Sie sich mal deren Vergütungen angeschaut? Ein 3-Sterne-Text kostet dort 1,7Cent/Wort, von denen nur 0,95Cent beim Autor ankommen. Der Anbieter nimmt also 45% Gebühren! Mir ist schleierhaft wie Sie diesen Anbieter dann empfehlen können.

    Ich nehme an dass Herr Sigge hier nicht stündlich vorbeischaut nach neuen Kommentaren (mein Artikel oben ist immerhin schon 3 Jahre alt), sondern die Kommentarabonnement-Funktion meines Blogs benutzt hat, um sich über neue Kommentare benachrichtigen zu lassen. Ihm „Schnüffelei“ vorzuwerfen geht völlig an der Sachlage vorbei. Da Sie direkt 26 Minuten später darauf mit einem langen Kommentar geantwortet haben nehme ich an dass auch Sie in meinem Blog Herrn Sigge „hinterherschnüffeln“? Ich kann da nur den Kopf schütteln ehrlich gesagt.

    Wie Herr Sigge schon schrieb, Sie haben dort freiwillig mitgemacht und niemand zwang Sie als Autorin, dort „für einen Hungerlohn“ zu arbeiten (der besser ist als bei der Konkurrenz Textbroker).

    Bitte verfassen Sie Ihre Argumente sachlich und mit Fakten untermauert, nicht beleidigend unter der Gürtellinie. Sie sind dafür verantwortlich was Sie hier schreiben über content.de, und falls content.de gegen Sie wegen Verleumdung oder Rufschädigung oder ähnlichem vorgehen möchte sind Sie verantwortlich dafür was Sie hier veröffentlicht haben. Falls ich Ihre Kommentare löschen oder ändern soll schreiben Sie mich bitte per E-Mail an. Bleiben Sie bitte sachlich wenn Sie Ihre Erfahrungen mit content.de bei mir hier im Blog kundtun möchten.

    Michael Kliewe

    21 Mai 14 at 14:36

  33. Hallo Herr Kliewe,

    vielen Dank für Ihr Statement, das eigentlich alles sagt. Ich will jetzt nicht im Detail anfangen, all die haltlosen Anschuldigungen und Behauptungen nochmal aufzuzählen und zu widerlegen. Sie haben schon genug Widersprüche in den Postings von Frau „Pulitzer“ aufgezeigt. Wer konkrete Fragen zu content.de hat, kann sich gerne an unseren Support wenden, der übrigens nicht jeden Tag weiße Hemden trägt, oder uns in unseren tatsächlich vorhandenen Büros besuchen ;-).
    Der Form halber ein Hinweis: das angesprochene ausstehende Honorar wurde innerhalb von 24 Stunden nach Abnahme des letzten Textes selbstverständlich ausgezahlt.

    Arne Sigge

    21 Mai 14 at 15:15

  34. Im Grunde weiß ich nicht was ich schlimmer finde.
    Auf der einen Seite ein Programmierer der im Grunde auf der Suche nach vorgekauter Fachkunde ist (siehe Fazit des Artikels:“… Artikel wie sie von PHP-Bloggern geschrieben werden, mit “neuen interessanten” Quelltexten, Tipps&Tricks aus der Praxis etc. kann man dort glaube ich nicht erwarten. „).

    Zum anderen der Anspruch eines Bloggers, der seinen investigativen Auftrag ernsthaft zu betreiben denkt und im selbstlosen Eigenversuch feststellt, dass eigentlich ehrlich arbeitende Menschen, die einfachsten PHP Grundlagen nicht beherrschen, was schließlich dazu führt, dass man künftig für technische Kompetenz entweder selbst einspringen- oder womöglich sogar mehr als 2 Cent pro Wort bezahlen müsste. (s. Fazit des Artikels: „Für technische Texte (noch) nicht zu gebrauchen, da anscheinend selbst für eine der bekanntesten Programmiersprachen und zu leichten bis mittleren Themen zu wenige fähige Autoren da sind. “).
    Gott sei Dank, gibt es aber Hoffnung was die Qualifikation der Den-PHP-Bloggern-Das-Wasser-Nicht-Reichen-Könnenden Autoren angeht, was dem Versöhnlichen(?) „(noch)“ in obigem Zitat entnommen werden könnte.

    Alles in allem, ein gelungener Artikel. Er zeigt was anspruchsvolle Fachleute für ihr hart verdientes Geld zurecht – versteht sich – erwarten, sowie die oft unter Beweis gestellte Ignoranz derer, die für ihre mangelhaft erledigte Arbeit auch noch bezahlt werden.

    Allerdings gibt es auch gute Nachrichten: In Indien und auch anderswo gibt es Top-Spezialisten, die sicherlich sehr stolz Aufträge aus Deutschland übernehmen würden. Ich vermute, in harten Verhandlungen könnte man die Preise auch unterhalb dessen drücken, was im Artikel angegeben wurde. Dafür hätte man auch Qualität die sich sehen lassen kann und – wer weiß – eines Tages schafft man sein kleines aber inzwischen qualitativ hochwertiges Blöggchen in den Top-Ten der hiesigen Bloggerelite.

    Viel Erfolg!

    manuel probst

    16 Okt 14 at 22:58

  35. Da ich mal früher 3 Jahre mit dem Lernen und Studium des Text- und Werbegestaltungsbereichs zu tun hatte, hatte ich mich bei content.de gerade beworben. Für eine Beschäftigung nebenbei. Über dieses nicht unprofessionelle Hintergrundwissen habe ich auch mit informiert.

    Gut, es war ein etwas stimmungsvoller Probe- oder Mustertext von ca. 497 Worten, um das Reisen an den Bodensee schmackhaft zu machen. Über die Naturschönheiten hier hinführend, zu allen Elementen der See-Schönheiten. Bei Textbroker wurden alle meine kleinen Arbeiten angenommen.

    Der Text war in Absätzen gegliedert, und nicht werblich aufdringlich. Wohlmeinend könnte man ihn beurteilend, dass er nach allen Regeln der Kunst geschrieben wurde; vielleicht wäre noch die eine oder andere Nachbesserung vonnöten gewesen.

    Nun erhielt ich den Bescheid, dass so gut wie nichts passen würde. Minderwertig. Untauglich. In allem nichts wert.

    Wenn ich hier die mancherlei Minuspunkte über content.de betrachte, muss irgend etwas nicht stimmen bei der Jury dort; und ihren sich hochlobenden Urteilsfähigkeiten, die andere so abschmettern.

    Andreas J. Kampe

    26 Jan 15 at 18:48

  36. Du kaufst einen Fachartikel für 15 Euro und beschwerst dich, dass ihn kein professioneller IT’ler geschrieben hat? Hast du dich mal gefragt, woran das liegen kann? Wenn du bei KIK ein Hemd kaufst, beschwerst du dich dann auch, dass es nicht maßgeschneidert ist?

    thom

    29 Jan 15 at 10:26

  37. Das Problem ist doch in einem ganz anderen Bereich zu suchen. Dieser Blog hier ist langweilig wie eingeschlafene Füße. Das Thema mag komplex sein und die Leute die sich hier im Bloggen versuchen, mögen fachlich versiert sein, spannende Texte schreiben ist aber Fehlanzeige!!

    Benni

    12 Jul 15 at 00:07

  38. Was erwartet man für ein paar Euro brutto? Willst du jemanden, der einen professionellen Text zu einem technischen Thema verfasst, musst du dafür auch Geld auf den Tisch legen. Ich bin selbst Texter. Mein erlernter Beruf ist Jurist. Aber für ein paar Euro mache ich bestimmt kein juristisches Gutachten. Das kostet etwas mehr. Schönen Gruß Jochen

    Jochen

    13 Okt 15 at 06:41

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